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Schon gewusst? Es gibt ein Schlankheitsgen

Juni 09, 2021 2 min lesen.

Schon gewusst? Es gibt ein Schlankheitsgen

Wir alle kennen schlanke Personen, die essen können, was sie wollen, und dennoch nicht zunehmen. Aufschluss darüber könnte eine Studie von Forschern rund um den österreichischen Genetiker Josef Penninger von der University of British Columbia geben. Während sich die Wissenschaft bis jetzt nur auf die Ursachen von Übergewicht konzentriert hat, ging die Forschergruppe den entgegengesetzten Weg. Sie untersuchten Gen-Varianten, die dazu beitragen, dass Menschen dünn bleiben. Im Fachblatt "Cell" beschrieben sie nun, wie ein neu identifiziertes "Schlankheitsgen" die Fettverbrennung beeinflusst. Diese Entdeckung könnte womöglich erklären, warum manche Menschen scheinbar schlank bleiben können, egal was sie essen.

In der Studie wurden Erbgut-Daten von mehr als 47.000 Personen untersucht, die in der Datenbank des "Estonian Genome Center" der Universität Tartu gesammelt wurden. Diese stammten allesamt von normalgewichtigen oder sehr schlanken Menschen. Bei Personen mit einem besonders niedrigen Body Mass Index (BMI) war die Mutation eines Genes besonders auffällig, das für die Bildung des Proteins "Anaplastic Lymphoma Kinase" (ALK) zuständig ist. Es fungiert als Andockstelle für Insulin in den Körperzellen.

Danach untersuchten die Forscher den Zusammenhang zwischen diesem speziellen Insulin-Rezeptor und der Schlankheit mittels einer Reihe von Studien an Fruchtfliegen und an Mäusen. Ihre Experimente zeigten, welche Auswirkungen die Ausschaltung des ALK-Gens in den verschiedensten Bereichen des Körpers hatte. Eine verhinderte Aktivität im Fettgewebe, in den Muskeln oder in der Leber hatten dabei keine Auswirkungen auf das Körpergewicht der Tiere. Wurde jedoch das Gen im Gehirn ausgeschaltet, blieben die Mäuse dünn und gegen diätbedingte Fettleibigkeit resistent.  Selbst wenn die ALK-ausgeschalteten Mäuse die gleiche Ernährung und Aktivität wie normale Mäuse hatten, zeigten sie bereits in jungen Jahren ein geringeres Körpergewicht und Körperfett, das bis ins Erwachsenenalter andauerte.

ALK wurde zuvor ausführlich hinsichtlich Krebserkrankungen untersucht, aber über die biologische Rolle außerhalb dieses Kontexts war bisher wenig bekannt. Die neuesten Erkenntnisse sind laut Experten klinisch höchst relevant und könnten die Basis für die Entwicklung neuer Strategien zur Gewichtsreduktion legen. Vor allem die Tatsache, dass die gesteigerte Fettspaltung im Fettgewebe nicht zu einer erhöhten Fettablagerung in Leber und Muskulatur führt, ist für die Wissenschaft sehr interessant. Ob die Ergebnisse der Tierversuche tatsächlich auf den Menschen übertragbar sind und zu neuen Therapieansätzen führen können, muss nun durch weitere Studien untersucht werden.

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Quellen:

Orthofer M, Valsesia A, Mägi R, Hager J, Gheldof N, Penninger JM et al. Identification of ALK in Thinness. Cell, June 11, 2020, Vol.181(6), p.1246.

Hurst Y, Fukuda H. Effects of changes in eating speed on obesity in patients with diabetes: a secondary analysis of longitudinal health check-up data. BMJ open, February 12, 2018, Vol.8(1), p.e019589.

Herhaus B, Päßler S, Petrowski K. Stress-related laboratory eating behavior in adults with obesity and healthy weight. Physiology & Behavior, 01 November 2018, Vol.196, pp.150-157.

 

 


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