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Frauengesundheit beginnt auf dem Teller

Frauengesundheit beginnt auf dem Teller

Der Internationale Frauentag erinnerte auch in diesem Jahr am 8. März daran, dass Frauen in vielen Bereichen noch immer für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und bessere gesundheitliche Versorgung kämpfen müssen.

Auch in der Medizin und Ernährungswissenschaft wurden Frauen lange wenig berücksichtigt. Viele Studien basierten über Jahrzehnte hinweg auf männlichen Probanden, obwohl sich Stoffwechsel, Hormone und Bedürfnisse deutlich zwischen den Geschlechtern unterscheiden können.

Der weibliche Körper durchläuft im Laufe des Lebens viele Veränderungen: vom Menstruationszyklus über Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren. Diese hormonellen Phasen können sich auch auf Energiebedarf, Stoffwechsel und Wohlbefinden auswirken.

Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Frauengesundheit beginnt deshalb oft bei etwas sehr Alltäglichem: dem, was am Teller landet.

Eiweiß - ein unterschätzender Schlüssel für Frauen

Eiweiß wird häufig mit Sport oder Muskelaufbau in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist es ein zentraler Baustein für weitaus mehr Prozessen im Körper. 

Für Frauen ist eine ausreichende Eiweißzufuhr besonders wichtig, weil sie unter anderem: 

  • zum Erhalt der Muskelmasse beiträgt, ein wichtiger Faktor für Stoffwechsel, Knochen und gesunde Alterung
  • das Sättigungsgefühl unterstützt und Heißhunger reduzieren kann
  • den Körper während Menstruationszyklus oder Wechseljahren unterstützen kann

Gerade im Vergleich zu den Männern fällt die Eiweißzufuhr von Frauen jedoch häufig zu gering aus. Ein möglicher Grund dafür sind auch gesellschaftliche Ernährungsstereotype. Lebensmittel werden häufig unbewusst bestimmten Geschlechterrollen zugeschrieben. Ergebnisse der deutschen Onlinebefragung GenderDish I zeigen beispielsweise, dass herzhafte und proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch häufiger mit Männern assoziiert werden, während leichtere oder pflanzliche Speisen wie der klassische Salat eher als „typisch weiblich“ gelten.

Solche Stereotype beeinflussen unser Essverhalten, oft ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen. Gleichzeitig kann genau dadurch ein Nährstoff zu kurz kommen, der für Frauen besonders wichtig ist: Eiweiß.

Eine bewusste Integration proteinreicher Lebensmittel in den Alltag kann daher helfen, den Körper besser zu versorgen und Mahlzeiten länger sättigend zu gestalten. Dazu gehören beispielsweise Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier, Fisch oder Nüsse.

Auch praktische Lösungen können hier unterstützen: Proteinreiche Snacks oder Trinkmahlzeiten helfen, die Eiweißzufuhr unkompliziert zu ergänzen. all in® Produkte sind aus genau diesem Gedanken entstanden, als einfache Möglichkeit, Eiweiß im Alltag zu integrieren.

Ballaststoffe - wichtig für Verdauung und Mikrobiom

Neben Eiweiß spielen auch Ballaststoffe eine wichtige Rolle für eine ausgewogene Ernährung. Sie sind wesentlich in der Verdauung, fördern ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und tragen zu einem stabileren Blutzuckerverlauf bei.

Ballaststoffe sind außerdem wichtig für ein gesundes Darmmikrobiom, also die Vielzahl an Mikroorganismen im Darm, die eng mit Stoffwechsel, Immunsystem und Wohlbefinden verbunden sind.

Für Frauen könnte das Mikrobiom noch eine zusätzliche Bedeutung haben. Ein Teil der Darmbakterien wird als Östrobolom bezeichnet und ist an der Regulation des Östrogenstoffwechsels beteiligt. Darm- und Vaginalmikrobiom stehen zudem miteinander in Verbindung, weshalb eine ausgewogene Darmflora indirekt auch zur Scheidengesundheit beitragen kann.

Ballaststoffreiche Lebensmittel sind zum Beispiel:

  • Vollkornprodukte
  • Gemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse, Samen und Kerne

Viele Menschen erreichen die empfohlenen Mengen im Alltag jedoch nicht. Eine schrittweise Integration ballaststoffreicher Lebensmittel kann helfen, die Ernährung langfristig ausgewogener zu gestalten.

Auch praktische Snackoptionen können dabei unterstützen: Der all in® ACTIVE Riegel – nussig, fruchtig und lecker – liefert durch Zutaten wie Nüsse und Trockenfrüchte nicht nur schnelle, sondern auch anhaltende Energie und stellt zugleich eine ballaststoffreiche Ergänzung für unterwegs, beim Sport oder im Alltag dar.

Omega-3-Fettsäuren - Unterstützung für Herz und Wohlbefinden

Auch bestimmte Fettsäuren spielen für die Gesundheit eine wichtige Rolle. Besonders Omega-3-Fettsäuren stehen seit einigen Jahren verstärkt im Fokus der Forschung.
Sie sind unter anderem beteiligt an

  • der Regulation von Entzündungsprozessen
  • der Herzgesundheit
  • der Gehirnfunktion

Für Frauen könnten sie zusätzlich interessant sein, da sie auch im Zusammenhang mit dem weiblichen Zyklus, PMS-Beschwerden und hormonellen Veränderungen untersucht werden.

Gute Nahrungsquellen sind beispielsweise fetter Fisch, Walnüsse, Leinsamen und daraus gewonnene Öle.

Fazit

Frauen leisten jeden Tag viel: im Beruf, in der Familie und im Alltag. Der Internationale Frauentag hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, auch die Gesundheit der Frauen mehr in den Fokus zu rücken.

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Ballaststoffen und gesunden Fettsäuren kann dabei helfen, den Körper langfristig zu unterstützen und ihm das zu geben, was er für Energie, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden braucht.

Quellen: 
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