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    September 29, 2022 4 min lesen.

    Ernährung und Wunde

    Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf das allgemeine Gesundheitsbefinden, auf den Hautzustand und somit auch auf den Wundverschluss aus. Für einen physiologischen Regenerationsprozess werden eine adäquate Zufuhr von Energie, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen benötigt. Daher ist das Risiko von Verzögerungen bei einem mangelhaften Ernährungszustand besonders erhöht. Dieser manifestiert sich meist ab einem Gewichtsverlust von 10 Prozent des initialen Körpergewichtes.

    Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, Infektionen, Tumorerkrankungen, Inkontinenz und Bettlägerigkeit sind Risikofaktoren für eine Wundentstehung. Aber natürlich gilt auch bei vielen Sportarten eine erhöhte Verletzungsgefahr.  In einem solchen Fall sollte die Flüssigkeits- und Nährstoffaufnahme dementsprechend angepasst erfolgen und sich ausgewogen aus den drei Makronährstoffen Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen sowie den Mikronährstoffen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zusammensetzen. In diesen Situationen, in denen die Stoffwechsellage nicht in Balance ist, wird der Regenerationsprozess der Haut beeinträchtigt.

    Einige Nährstoffe, die vermutlich einen Effekt auf die Wunde und ihre Regeneration haben, stehen besonders im Fokus der Ernährungswissenschaft und werden in Studien untersucht:

    • Energie
    all in COMPLETE Vegan

    Es ist besonders wichtig, ausreichend Energie (=Kalorien) aufzunehmen, um den Kalorienbedarf zu decken. Bei unterkalorischer Ernährung wird Eiweiß nämlich für die Energiebereitstellung verwendet und steht somit für die Wundheilung nicht zur Verfügung!

    Tipp: Hochkalorische Trinknahrungen sind ideal, wenn du dein Kalorienpensum nicht über das Essen erreichst. Die all in® COMPLETE Protein Mahlzeiten ist in vielen Geschmacksrichtungen auf Milch- und Joghurtbasis sowie vegan verfügbar.

    • Proteine

    Die Belastung durch Wunden führt zu einem erhöhten Eiweißverbrauch. Durch einen Mangel kann sich die Entzündungsphase verlängern, die Kollagenbildung der Haut verringern und die Ödem-Bildung im Körper begünstigen. Studien haben untersucht, dass eine orale Ergänzung von Proteinen die Immunfunktion und die Wundheilung verbessern kann. Gut zu wissen: Die Aufnahme, der Stoffwechsel und die Verwendung von Proteinen hängen von verfügbaren Vitaminen und Spurenelementen ab!

    all in PURE Eiweiß Pulver Kollagen oder WheyTipp: Der einfachste Weg, deine Eiweißzufuhr zu erhöhen, sind Proteinpulver. all in® PURE WHEY MOLKEN Protein Pulver und das all in® PURE KOLLAGEN Protein Pulver kannst du zur individuellen Nährstoffanreicherung einsetzen. Sie sind einfach in der Handhabung, ideal für süße und pikante Speisen sowie für warme und kalte Getränke geeignet.
    • Flüssigkeit

    Sobald viel Eiweiß gegessen wird, soll auch darauf geachtete werden, dass ausreichend getrunken wird. Hintergrund ist, dass durch den Abbau von Eiweiß im Körper Stoffwechselprodukte frei werden, die über die Niere ausgeschieden werden sollen. Überdies steigt bei langanhaltenden Wunden der Flüssigkeitsbedarf, da über das Wundsekret Flüssigkeit verloren geht. Geeignete Durstlöscher sind Leitungs-, Mineralwasser, leicht gesüßte Kräuter- und Früchtetees und verdünnte Obst- und Gemüsesäfte.

    Tipp: Wenn es dir schwer fällt ausreichend zu trinken, dann überliste dich mit einem Trick: Mische dir ein all in® LIGHT Protein Water mit genügend Wasser. Du erhältst ein schmackhaftes Mischgetränk mit Protein-Mehrwert – einfach viel zu schade, um es stehen zu lassen! Außerdem hilft das darin enthaltene Kollageneiweiß deiner Haut bei der Regeneration.

    • Fette
    Sie sind wichtige Energielieferanten, besonders bei hohem Energiebedarf, und werden für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) benötigt.
    • Vitamine
    Vitamin A  ist wichtig für die Entzündungsphase der Wunde. Ein Mangel verzögert die Kollagensynthese und -vernetzung. Eine gute Quelle sind tierische Lebensmittel, Leber, aber auch Butter, Eier und Fisch enthalten geringe Mengen an Vitamin A. Intensiv gefärbtes Gemüse, besonders Grüngemüse wie Spinat, Grünkohl, grüne Bohnen, Broccoli und Feldsalat aber auch Karotten und Tomaten enthalten viel pflanzliches beta-Carotin.
    Vitamin C ist ein Cofaktor für die Kollagensynthese und stärkt das Immunsystem. Verzehre Zitrusfrüchte, Tomaten, Kartoffeln und Brokkoli für eine ausreichende Zufuhr.
    Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin mit einer starken antioxidativen Wirkung, das freie Sauerstoffradikale neutralisiert und so Gewebeschäden vorbeugt. Niedrige Vitamin-E-Spiegel wurden bei Personen mit chronischen Wunden beobachtet. Vorrangig pflanzliche Öle wie z.B. Weizenkeim-, Maiskeim- oder Rapsöl sind gute Quellen.
    Vitamin-K-Mangel kann zu Blutungen, einer gestörten Hautregeneration und zu Infektionen führen. Es ist in grünem Gemüse wie Spinat, Broccoli und Kohl enthalten.
      • Mineralstoffe
      Kupfer ist ein essentielles Spurenelement in allen lebenden Zellen und ein Kofaktor für mehrere Enzymsysteme, einschließlich derjenigen für Vernetzungsreaktionen, die Narben stärken. Hohe Kupfer- und Zinkspiegel werden mit einer erhöhten Wundelastizität in Verbindung gebracht.
      Ein Mangel an Zink kann die Wundregeneration beeinträchtigt. Auch äußerlich aufgetragenes Zink wirkt als mildes Antiseptikum und entzündungshemmendes Mittel bei der Wundversorgung. Es ist in Fleisch, Fleischwaren, Fisch und Milchprodukten enthalten.

        Wusstest Du, dass ein all in® Drink ca. 33 % deines Tagesbedarfs an Eiweiß, 13 Vitaminen sowie 14 Mineralstoffen deckt?

        In größeren Studien muss noch geklärt werden, ob eine Substitution von Mangelzuständen beispielsweise in Form von Nahrungsergänzungsmitteln den gewünschten positiven Effekt hat. Eine ausgewogene Ernährung und an die individuellen Ernährungsgewohnheiten angepasste Verbesserung der Aufnahme von Vitaminen, Spurenelementen und Eiweißen ist aber auf jeden Fall sinnvoll. Wir haben dir daher nochmal die Top 5 zusammengefasst, wie du mit Ernährung Wunden oder Verletzungen optimal entgegentrittst!

        Die Top 5, was du mit Ernährung & Lebensstil für deine Wunde tun kannst:

        1. Sorge für eine ausreichende und abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl, um alle benötigten Stoffe ausreichend zuzuführen.
        2. Achte auf eine genügende Zufuhr von wertvollen Proteinen. Wenn du zu wenig Eiweiß isst, wird die Wunde nicht versorgt und kann sich nicht schließen.
        3. Du hast einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf – also trinke gut und regelmäßig.
        4. Bewege dich, um die Blutzirkulation anzuregen – so können Nährstoffe und Sauerstoff gut zu deiner Wunde gelangen.
        5. Höre auf zu rauchen - es erhöht einerseits den Vitaminbedarf und verzögert andererseits auch die Wundregeneration.

         

         

        Quellen

        Kapferer O (2022): Vortrag spezifische Ernährung des Wundpatienten: Mythos oder Wirklichkeit?, Webinar der Austrian Wound Association am 20.1.2022

        Renner R, Erfurt-Berge C (2020): Was hat die Ernährung mit der Wundheilung zu tun? Aktuelle Dermatologie 2020; 46(06): 260-264

        Kurmann S (2009): Aktuelle Ernährungsmedizin 2009; 34; 269-277

        https://www.wundambulanz.at/ernaehrung-und-wundheilung-welche-rolle-das-essen-bei-der-heilung-von-wunden-spielt/

        https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/vitamine-mineralstoffe.html

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